Lapplandtour mit und von Wulf Brinkmann

Faszination Motorrad

Honda CB 400 August 1990 : Motorradführerschein. Mein erstes Motorrad: Honda CB 400. Mit dieser Maschine im September bereits eine 4 500 km –Tour nach und in Südwestfrankreich. 1991 nach Barcelona und in die Pyrenäen. Danach eine Honda CB 750 (Sevenfifty), die ich „La Furia“ nannte. Die war ein tolles Motorrad, das mich über 60 000 Kilometer ohne Meckern und Murren kreuz und quer Honda CB 750 durch Skandinavien, Frankreich, Spanien, und durch die Alpen getragen hat. Sie war immer zuverlässig! Dann, weil ich das mal probieren wollte, eine Afrika Twin. Tolle Maschine, für meine Bedürfnisse aber zu schwer, zu hoch. Wechsel zur Transalp. Die hat mich auf einigen Fahrten nach Skandinavien nie enttäuscht.

Zwischendurch kauften wir für Hanne eine Kawasaki 250 EL, weil sie auch den Motorradführerschein machte – mit 50 Jahren! Danach kaufte sie eine Honda CB 500, genannt „Boomerang“. Tolle Maschine, mit der Hanne und ich viele Tausend Kilometer, jeweils allein, in Skandinavien gefahren sind.

Dann starb Hanne und alle Träume waren zerstört. Die „Boomerang“ wurde verkauft. Meine Tourenpläne, z. B. die Fahrt rund um die Ostsee, die Europastraße 75 von Vardø am Eismeer über Helsinki und Danzig bis Athen oder die Mauretanische Saharapiste bis Dakar – alles schien vorbei. Ich hatte ja auch noch 2 liebe Hunde, die ich nicht allein lassen mochte. Also: auch die „Transalp“, die den Namen „Poro“ (Finnisch „Rentier“) trug, wurde schweren Herzens verkauft. Honda Black Widow Aber ohne Motorrad? Nicht möglich. So kam ich zur Honda Black Widow (Name: Amaroq – in der Inuitsprache heißt das „Wolf“), ein völlig anderes Fahren, eher wie auf einem Chopper. Ab 140 km/h gab es allerdings Nackenschmerzen gratis. Dann lernte ich 2002 Moni kennen, eine gestandene Bikerin. Wir verstanden uns schnell super. Nur mein Amaroq nötigte ihr ein mitleidiges Lächeln ab. Ich beschloss, frühestens mit 80 wieder auf einen Chopper zu steigen.
Mittlerweile fahren wir beide unsere Sevenfifty. Da fühle ich mich wieder an meine Bikerwurzeln gebracht. Moni hat ihre liebevoll „Cara“ getauft, meine heißt „Shaaman“.
Seit Februar 2003 sind Moni und ich verheiratet und haben unsere Hochzeitsreise im August natürlich mit den Bikes nach Lappland gemacht.

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